Sonntag, 22. Mai 2016

Die Jugend bringt konkrete Pläne nach Istanbul

In den Tagen vor dem World Humanitarian Summit (WHS) wurde die Kritik lauter: es mangele an klaren Prioritäten und konkreten Ergebnissen, die offenen Diskussionen selbst würden keine Lösungen für eine verbesserte humanitäre Landschaft schaffen. Die am Gipfel teilnehmenden jungen Menschen stimmten dem zu, beschlossen aber direkt etwas zu tun. In diesem Sinne organisiert eine Gruppe von NGOs eine Begleitveranstaltung, der etwas anderen Art. Anstelle eines Vortrags mit ein paar Fragen am Ende wird es bei der Begleitveranstaltung “Youth at the Heart of Humanitarian Action” interaktiv und dynamisch zugehen.


Es sollen konkrete Ideen und Ansichten zu notwendigen Reformen im Bereich Jugend und Humanitäre Hilfe ausgetauscht werden.

Diese Diskussion wird von Patrick Kingsley moderiert, dem jungen Guardian Journalisten, der vor kurzem den britischen Journalistenpreis “Außenpolitik Journalist des Jahres” für seine Berichterstattung über die Situation Geflüchteter in Europa erhielt.

Im Anschluss wird im Plenum diskutiert, wie man diese Vorschläge in die Praxis umsetzen kann.

Es sollen Netzwerke zwischen gut etablierten Organisationen und jungen Erwachsenen geknüpft werden, um bewährte Methoden und Ideen auszutauschen und die Verbindung zwischen “Policy”, Politik und dem praktischen Einsatz herzustellen.

Zum Abschluss folgt eine kurze aber relevante Podiumsdiskussion mit dem Sondergesandten des UN Generalsekretärs für Jugend, Ahmad Alhendawi. Die RednerInnen sind junge Erwachsene sowie Aktive der NGOs. Sie sprechen über ihre institutionellen Programme und Pläne, um den großen Worten und Reden über die Jugend in der Humanitären Hilfe  Taten mit nachhaltig positiven Auswirkungen für betroffene Gruppen folgen zu lassen.

Die Endergebnisse dieser Veranstaltung können am zweiten Tag des WHS schon eingesehen werden .

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen