Mittwoch, 25. Mai 2016

Was sind die Ergebnisse des World Humanitarian Summits für junge Menschen?


Der erste Humanitäre Weltgipfel ging gestern mit einer großen Zeremonie in Istanbul zu Ende. Aber was sind die Ergebnisse dieser großen Veranstaltung mit tausenden von Teilnehmern, hunderten von Sitzungen und großen Ambitionen?

Die Zusammenfassung des Vorsitz (auf English Chair’s Summary) gibt einen groben Überblick über die Resultate der Diskussionen: die TeilnehmerInnen konntensicherten offiziell Unterstützung für die vorbereiteten Elemente, hauptsächlich offene Ideen zur Verbesserung der Humanitären Hilfe, zusichern. Nicht viele Unterpunkte der fünf Kernbereiche geben konkrete Projekte oder Programme vor, es wird den humanitären Akteuren oft selbst überlassen, auf welche Art und Weise sie betroffene Bevölkerungen und Krisenhelfer besser unterstützen.

Sonntag, 22. Mai 2016

Die Jugend bringt konkrete Pläne nach Istanbul

In den Tagen vor dem World Humanitarian Summit (WHS) wurde die Kritik lauter: es mangele an klaren Prioritäten und konkreten Ergebnissen, die offenen Diskussionen selbst würden keine Lösungen für eine verbesserte humanitäre Landschaft schaffen. Die am Gipfel teilnehmenden jungen Menschen stimmten dem zu, beschlossen aber direkt etwas zu tun. In diesem Sinne organisiert eine Gruppe von NGOs eine Begleitveranstaltung, der etwas anderen Art. Anstelle eines Vortrags mit ein paar Fragen am Ende wird es bei der Begleitveranstaltung “Youth at the Heart of Humanitarian Action” interaktiv und dynamisch zugehen.

Thema Jugend in der Humanitären Hilfe: Wem soll man während des WHS folgen?

Der World Humanitarian Summit (kurz WHS, auf deutsch “Humanitärer Weltgipfel”) steht vor der Tür. Mit rund 6.000 Teilnehmenden ist es nicht einfach zu wissen, wem man in den Diskussionen folgen sollte, sowohl in den Medien als auch in den Veranstaltungen. Hier folgt eine kurze Liste mit den wichtigsten Akteuren zum Thema Jugend im WHS:

Samstag, 21. Mai 2016

Was fehlt für junge Menschen im World Humanitarian Summit?

Schon lange vor dem offiziellen Ausstieg von Médecins sans Frontières (MSF) war ersichtlich, dass die Entwicklung des World Humanitarian Summit (WHS) nicht problemlos verlaufen wird. Während der drei Jahre andauernden Vorbereitungszeit gab es oft Kritik an der Organisation der Veranstaltungen. Außerdem wurde kritisiert, dass Berichte ausschließlich vom WHS Sekretariat geschrieben wurden und nicht immer die tatsächlichen Inhalte der Diskussionen widergaben. Auch die Teilhabe junger Menschen war nicht immer gegeben. Es gibt  Verbesserungsmöglichkeiten sowohl für die Art und Weise in welcher UN Organe die Jugend einbeziehen, als auch für die Selbstorganisation der teilnehmenden Jugendnetzwerke.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Was erhoffen sich junge Menschen vom World Humanitarian Summit? Der Youth Compact als weiterer Schritt in die richtige Richtung

Der World Humanitarian Summit (kurz WHS) ist endlich nah, lang erwartet und lang vorbereitet. Die Vorbereitungsphase für diesen humanitären Weltgipfel begann schon vor drei Jahren, mit vielen Veranstaltungen und Treffen auf der ganzen Welt. Insbesondere junge Menschen haben lange auf diesen Moment gewartet. Durch ihre aktive Teilnahme hat eine offizielle und wichtige Diskussion zum Thema Jugend in der Humanitären Hilfe begonnen.

Der Weg zum World Humanitarian Summit

Die Hälfte der 1,4 Milliarden Menschen, welche in von Krisen und Instabilität betroffenen Ländern leben sind jünger als 20 Jahre. Junge Menschen gelten in Krisen oft als “gefährdete Gruppe” mit besonderen Bedürfnissen, aber sie sind gleichzeitig auch aktiv in der lokalen Krisenhilfe, oft spontan und ohne gezielte Unterstützung. Eine große Zahl junger Menschen setzt sich auch ehrenamtlich in der humanitären Hilfe ein.

Dieses wachsende Engagement spiegelt sich auch im WHS Prozess wider, wo junge Menschen eine sehr aktive Rolle in den Vorbereitungsdiskussionen und Konsultationen gespielt haben.

Dienstag, 17. Mai 2016

arche noVa und der World Humanitarian Summit in Istanbul

Schon zu Beginn seines letzten Mandates 2011 hatte Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen, das Vorhaben angekündigt, den Status quo der Humanitäre Hilfe weltweit zu diskutieren und zu verbessern. Seine Initiative kam zur richtigen Zeit, denn Krisen und Konflikte scheinen tief verwurzelt, hinzu kommen Naturkatastrophen, die Menschen in Not bringen. Auf der anderen Seite klafft eine tiefe Finanzierungslücke für die notwendige humanitäre Hilfe, die ständig wächst.

Jetzt findet vom 23. bis 24. Mai 2016 in Istanbul ein erster Humanitärer Weltgipfel statt (World Humanitarian Summit auf Englisch, kurz WHS). Staaten, Organisationen, Unternehmen, betroffene Bevölkerungsgruppen und Zivilgesellschaft kommen mit dem Ziel zusammen, bessere Wege und Möglichkeiten zu finden, um die humanitären Bedürfnisse in einer sich immer schneller verändernden Welt zu bewältigen.